Bürgerverein Porz-Langel e.V.

für ein liebenswertes Langel mit dörflichem Charakter

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05.07.2018

Sehr geehrte Mitglieder,

anbei erhalten Sie, wie in der letzten Umfrage von über 82 % aller Teilnehmenden gewünscht, die Stellungnahme des Bündnisses zum Bebauungsplan-Entwurf für die Neue Mitte in Porz. Gern können Sie diese Stellungnahme als Vorlage für Ihre eigene Stellungnahme verwenden, kürzen, erweitern etc.  Sie können diese Stellungnahme direkt an das Stadtplanungsam oder das Amt für Anregungen und Beschwerden schicken: 

Die wichtigsten Adressen lauten:

Stadtplanungsamt: elke.muessigmann@stadt-koeln.de

Amt für Anregungen und Beschwerden: geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de;

In Kopie können Sie zudem auch die politischen Parteien und den Stadtentwicklungsausschuss in Kenntnis setzen:

Stadtentwicklungsausschuss (Geschäftsführung des Ausschusses) uwe.freitag@stadt-koeln.de

Politik in Porz: cdu-bv7@stadt-koeln.de; gruene-bv7@stadt-koeln.de; spd-bv7@stadt-koeln.de; dielinke.koeln@stadt-koeln.de; fdp-fraktion@stadt-köln.de

Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Nummer 74393/04 mit Begründung erfolgt in der Zeit vom 14. Juni bis einschließlich 13. Juli 2018 beim Stadtplanungsamt (Stadthaus),Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln,
Montag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Dienstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr,
sowie nach besonderer Vereinbarung, in Zimmer 09 B 23. Bis zum 13. Juli 2018 einschließlich können Stellungnahmen (auch per E-Mail) eingereicht werden, über die der Rat entscheidet.

Zudem möchte ich noch (einmal) auf 3 Termine hinweisen:

Am 5. Juli findet um 17°° Uhr im Bezirksrathaus die Vernissage zu den Entwürfen der drei neuen Gebäude der Neuen Mitte Porz (ehemalige Hertie und Ebertplatz) statt.

Am 09.Juli findet um 18°° Uhr die Sitzung der Bezirksvertretenden im Porzer Rathaus statt. Auf dieser Sitzung wird über unsere Anträge im Beirat abgestimmt  - u.a. z.B. unsere Forderung, 16 Mio für soziale, wirtschafts- und bildungsfördernde Projekte zu investieren. Den anwesenderen Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik dürfte die Entscheidung leichter fallen, wenn aus der Porzer Bürgerschaft zahlreiche Menschen ihr deutliches Interesse durch ihre Anwesenheit bekunden.

Am 12. Juli laden wir zu  einem offenen Treffen aller derzeit aktiven Arbeitskreise ein. Das Treffen findet am 12. Juli 2018 um 19:30 in der AWO, Glashüttenstraße 18 statt und ist auch offen für alle Interessierten, die bisher nicht in einem AK engagiert waren. Ziel ist es einerseits die anstehenden Planungen und das vorliegende ISEK zu werten, Veränderungswünsche zu bündeln und zu schauen, welche Schritte als nächstes sinnvoll erscheinen. Wir würden uns sehr freuen, wenn zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit nutzen würden, und ihre Ideen in die Diskussion einbringen würden.

Wir hoffen, viele von Ihnen bei der einen oder anderen Veranstaltung  begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

für den Vorstand 

Dr. Klaus Schäfer

Geschäftsführer 

Lesen Sie hier nun die Stellungnahme:

Bündnis Porz-Mitte - c/o Dr. Klaus Schäfer - Mainstr. 25, 51149 Köln


An das Amt für Stadtentwicklung

der Stadt Köln

zeitgleich an die BV Porz

und die Fraktionen im Rat der Stadt Köln

                                                                                                                     Porz, 29.06.18

 

Stellungnahme zum Bebauungsplanentwurf 74393/04

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Sicht des Bündnisses Porz-Mitte möchten wir folgende Anmerkungen und Änderungsvorschläge zum Bebauungsplan-Entwurf 74393/04 machen:

I. Festsetzung des Plangebietes des B-Plan-Entwurfs 74393/04 :

Bei der Festsetzung des Plangebietes (S. 13) wird ein Teil der Pavillons und Brücke ausgeschlossen, ohne erkennbaren Grund und im Widerspruch zu den weiter beabsichtigten Plänen. Wenn die Niederlegung der Pavillons auf der Brücke sinnvoll ist (S. 2 und 52), dann wäre es sinnvoll, die gesamten Pavillons in den B-Plan einzubeziehen und nicht nur Teile der Pavillons auf der Brücke, auch im Hinblick auf die in Aussicht genommene Niederlegung der Pavillons sowie eine mögliche und aus unserer Sicht sinnvolle Erweiterung des Brückenkörpers, die erst eine wirkliche Sichtachse zum Rhein gewährleisten würde (s. Fotos im Anhang).

Zudem sollte die Brücke an beiden Seiten über der Hauptstraße zu einer kleinen Piazza verbreitert werden, was nach Auskunft von Bauingenieuren statisch bei der bestehenden Unterkonstruktion gar kein Problem darstellt und dann auch tatsächlich die optische Flucht zum Rhein betont. Dementsprechend sollte das gesamte Brückenbauwerk Teil des Plangebietes sein und eine solche Brückenverbreiterung eingeplant werden.

Der B-Plan-Entwurf enthält nicht das sogenannten Schlauchhaus, welches sich im städtischen Besitz befindet. Dies ist insofern problematisch, da nach Abbruch des Dechant-Scheben-Hauses dann eine Baulücke, die allein durch eine Trafostation besetzt wird, zwischen dem neuen Gebäude 3 und der bestehenden Bebauung entsteht. Dies führt zu einem baulichen Missstand, der sinnvollerweise in vorbeugender Planung behoben wird. Gerade das Schlauchhaus-Areal wird die beste Lage am verbleibenden Restplatz haben und eignete sich daher idealiter für Außengastronomie, die die bisherigen Planungen im Haus 3 im EG nicht vorsehen. Um eine Gestaltung der Platzfläche aus einem Guss zu erzielen, ist es daher unbedingt wünschenswert, wenn das Schlauchhaus, das zur Zeit nur von 5 Parteien bewohnt und nur über einen behelfsmäßig installierten zweiten Rettungsweg verfügt, in das Plangebiet eingeschlossen würde und angemessen überplant würde, um einen gelungenen, vermittelnden Anschluss zwischen dem neuen Gebäude 3 und der bestehenden Wohnbebauung an der Bahnhofstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Platz zu erhalten (s. Bilder im Anhang).

II. Platzgröße/Platzgestaltung/Ausgleichsmaßnahmen

Platzgröße/Platzfläche (S. 37/38): Der B-Plan behauptet es werde eine “angenehm proportionierte Platzfläche” (S. 37) geschaffen. Diese subjektive Wertung ist eine Gummi-Formulierung und entbehrt jeglicher faktischer Unterfütterung. Was angenehm proportioniert ist, mag sehr unterschiedlich ausfallen.  Die von den Bürgerinnen und Bürgern angeregte und angemahnte größere Platzfläche fehlt und wurde nicht umgesetzt. Aus Sicht der Bewohner leidet hier die städtebauliche Qualität, weil die verbleibende Platzfläche unangemessen unterdiomensioniert ist und nicht Ort eines lebendigen Austauschs mit Außengastronomie und Aufenthaltsbereichen für Senioren und Kinder sein kann. Die Auslagerung der Spielfläche auf einen etwa 1 km entfernten Spielplatz ist unzureichend, die fehlende Durchgrünungsvorgabe für die Platzfläche widerspricht den Erfordernissen eine klimawandelfolgenangepassten Planung und eine solche ist stadtklimatisch unbedingt wünschenswert.

Es fehlen Vorgaben bei der Platzgestaltung. Mit Verweis auf den Wettbewerb wird jeweils beteuert, man könne dem nicht vorgreifen, gelichzeitig aber schafft man verbindliche Vorgaben z.B. bei der Verwendung heller Baumaterialien auch für den Platzbereich (S. 42). Insofern ergeht sich der Plan in abstrusen Formulierungen wie “stadtklimatisch positive Auswirkungen können durch die Freiraumgestaltung erzielt werden” – das bleibt dann doch ein wenig unkonkret. In diesem Punkt fällt auch auf, dass ein Nachweis einer angenommenen Verbesserung des Windfeldes nicht geführt wird. Die Verzahnung von ISEK /landschaftsplanerischem Wettbewerb (S. 7) und der Bebauung nach B-Plan ist unzureichend und unkonkret. Wenn die Freiflächengestaltung in das ISEK verlagert wird, sind dann nicht auch die Fassadengestaltungen der 3 Baukörper als Bestandteil des ISEK aufzufassen, da diese maßgeblichen Einfluss auf die Freiflächengestaltung haben werden ?

Auch der Verweis auf den kompensatorisch auszubauenden Spielplatz an der Ecke Steinstraße/Rathausstr. ist mir nicht nachvollziehbar (S. 9).  Warum wird dies nicht im Bereich nördlich der Karlstraße oder auf der Rückseite des Bezirksrathauses vorgesehen ?. Die vorgesehene Einrichtung ist viel zu weit vom Zentrum entfernt und kann von Kindern NICHT selbständig aufgesucht werden. Die Grünanlage auf der Rückseite des Bezirksrathauses ist derzeit eingezäunt und wir nicht genutzt. Hier wäre eine Belebung des Quartiers durch einen attraktiven Spielplatz sinnvoll. Der entstehende Kinderlärm dürfte rechtlich gesehen kein Hinderungsgrund sein.

Ebenfalls unverständlich ist, warum die für Porz gültige Gestaltungssatzung hier keine Anwendung findet (S. 26). Wenn eine Planung von der Gestaltungssatzung abweicht, legitimiert dies kaum ein Außerkraftsetzung der bestehenden Gestaltungssatzung, sondern erfordert doch in der Regel eher eine Überarbeitung der Planungen. Die Begründung für ein Außerkraftsetzen der Gestaltungssatzung ist somit nicht hinreichend, weil nur die Existenz einer abweichenden Planung nicht zur Aufhebung der Gestaltungssatzung im vorliegenden Bereich führen kann. Die Planung ist der Satzung entsprechend anzupassen.

III. Planungen zu Haus 1

Ein Supermarkt in Haus 1 stellt kein angemessenes zentralörtliches Versorgungsangebot dar und bedarf daher einer entsprechenden, vorgegebenen spezialisierten Profilierung mit einem entsprechenden Angebot, um die Nutzung des EG durch einen Supermarkt mit dann zentralörtlich angemessenem Angebot an dieser Stelle vertretbar erscheinen zu lassen.

Die Nutzung des Erdgeschosses von Haus 1 durch einen Supermarkt ist suboptimal, da der Supermarkt keine Schaufensterflächen benötigt und somit die möglichen Schaufensterflächen nicht angemessen genutzt werden. Eine Gestaltung des Supermarkt mit offener Ladenfront im Erdgeschoss im Sinne eines Food Court erscheint als einzige Möglichkeit, dieses Manko zu beheben, ist aber im B-Plan-Entwurf gar nicht vorgegeben. Es bleibt unklar, wie der Suparmarkt die Fensterflächen, deren Beklebung verboten ist, sinnvoll bespielen und zur Darstellung von Waren nutzen soll.

IV. Defizite im Planungsentwurf bei Erneuerbare Energien

und Stadtklimatisch zeitgemäße Planungen

Es fehlen jegliche Angaben zum Bereich Erneuerbare Energien. Da, wo das Rubrum (z.B. S. 41) aufgeführt wird, gibt es nur Ausführungen zur Beschattung/Besonnung. Eine sinnvolle Vorgabe wie z.B. die Versorgung über ein Blockheizkraftwerk oder aber Solardächern (z.B. PV-Anlage) fehlt völlig und ohne Grund bleibt hier der B-Plan weit hinter einer zeitgemäßen Planung zurück.

Unklar ist folgender Passus auf S. 33/ gleichlautend 39: Eine Neugestaltung des Plangebietes, das den heutigen gestalterischen Ansprüchen und klimatischen Anforderungen entspricht, ist nicht umsetzbar. Die Neupflanzung stadt- und klimageeigneter Bäume ist nicht möglich.

Hier fehlt eine Begründung für diese apodiktisch lapidar konstatierten Behauptungen, i.e, warum dies nicht möglich ist. Ebenfalls fehlt der Versuch, dieses wenigstens ansatzweise doch zu realisieren.

V. Weitere Planungsdefizite

Auch nicht nachvollziehbar erscheint, warum die Bahnhofstraße nicht mehr als reine Fußgängerzone geführt wird (S. 13), damit Stellplätze für die Kirche dort vorgehalten werden können. Ließen sich die nicht auch in der Tiefgarage realisieren ?

Auch die Begründung der Statthaftigkeit der Überschreitung der zulässigen Geschossflächenzahl scheint nicht triftig (S. 11). Die Überschreitung der GFZ ist allein auf die Wohnfunktion ab 1. OG zurückzuführen und als zentrumsfremde Funktion kein hinreichender Grund für die Überschreitung der GFZ. Die aufgezählten Nutzungen mit Zentrumscharakter sind alle im Erdgeschoss angesiedelt, eine darüber ansetzende Wohnbebauung rechtfertigt keine Überschreitung der GFZ. Die Überschreitung der GFZ hat nachteilige Wirkung auf die wohngesundheitlich wichtigen Beleuchtungsverhältnisse auf der Platzfläche wie auch im 1. und 2. OG der angrenzenden Wohnbebauung Wilhelmstraße,

Hier fehlen Möglichkeiten zur gewerblichen Nutzungen im 1. OG der Gebäude, die für eine wirtschaftliche Förderung der Innenstadt dringend nötig werden, da durch ausgewiesene Büroflächen auch Arbeitsplätze in der Innenstadt zu einer Belebung der Innenstadt beitragen. Dies gilt umso mehr, als mit der Aufwertung der Innenstadt ein solcher Bedarf entstehen wird, man hier also antizipierend planen müsste.

Bitte bestätigen Sie den Eingang des Schreibens und informieren Sie uns über die weitere Berücksichtigung der vorgebrachten Punkte.

mit freundlichen Grüßen
für den Vorstand
Dr. Klaus Schäfer
Geschäftsführer

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15.06.2018

                                     Sehr geehrte Bündnis - Mitglieder,

das ISEK liegt auf dem Tisch und mit ihm eine Menge inhaltlicher Herausforderungen. Wie der Presse zu entnehmen war, sehen wir erheblichen Nachbesserungsbedarf in vielen Punkten. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Politik und Verwaltung gut ausgearbeiteten Vorschlägen gegenüber offen sind und insofern geht es jetzt an die inhaltliche Konkretisierung unserer Wünsche, z.B. zum Rheinboulevard, zur Platzgestaltung, zu sozialen Projekten etc.

Wir möchten daher alle Mitglieder, die Interesse an der inhaltlichen Diskussion haben, einladen, an einem offenen Treffen aller derzeit aktiven Arbeitskreise teilzunehmen. Das Treffen findet am 12. Juli 2018 um 19:30 in der AWO, Glashüttenstraße 18 statt. Ziel des Treffens ist es, einerseits die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Arbeit an die Veränderungen durch das ISEK anzupassen und zum anderen vielleicht neue Arbeitskreise zu initiieren, in denen wichtige inhaltliche Punkte konkretisiert werden. Natürlich sind Sie auch herzlich willkommen, wenn Sie sich zwar eine Mitarbeit in einem Arbeitskreis nicht direkt vorstellen können, aber Interesse daran hätten, Ihre Sicht der Dinge zur Diskussion beizusteuern und so die Diskussion mit neuem Input zu bereichern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Mitglieder an diesem offenen Treffen teilnehmen würden.

Zudem möchten wir alle Mitglieder zu einer ersten Umfrage zum ISEK und zur Neuen Mitte Porz (den Entwurf des Bebauungsplans hatte ich dem letzten Info-Brief beigefügt) einladen, in der wir eine erste Konkretisierung unserer Aufgabenschwerpunkte erfragen.

Die Umfrage ist anonym und benötigt etwa 5-8 Minuten Zeit. Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen, weil dies wichtige Orientierungen für unsere Arbeit gibt. Die Umfrage erreichen Sie über folgenden Link:

https://www.surveymonkey.de/r/FJV7KPW

In der Hoffnung, Sie auf die inhaltlichen Fragen zum ISEK neugierig gemacht zu haben und mit dem Wunsch, möglichst viele Mitglieder am 12. Juli 2018 begrüßen zu können, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
für den Vorstand
Dr. Klaus Schäfer
Geschäftsführer

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04.06.2018

 

Bündnis Porz-Mitte fordert 16 Mio. Euro zusätzlich für Porz


Nach Durchsicht des von der Stadt nun vorgelegten Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) kritisiert das Bündnis Porz-Mitte das Fehlen von Fördergeldern für soziale, kulturelle, integrative , bildungs- und wirtschaftförderliche Projekte. Während die Analyse im ersten Teil des ISEK ganz eindeutig die sozialen Probleme in Porz-Mitte benenne, enthielte der zweite Teil nicht ein einziges gefördertes Projekt, das auf diese Probleme antworte. Das ISEK enthalte keinerlei integrierten Ansätze, sondern konzentriere sich allein auf städtebauliche Maßnahmen. Allein mit Steinen wird man den Problemen von Porz Mitte aber nicht beikommen können.

 

Angesichts des Umstandes, dass die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund im Projektgebiet fast doppelt so hoch wie im Stadtdurchschnitt ist, die Zahl der SGB II Empfänger mehr als doppelt so hoch und bei den unter 15-Jährigen fast sogar dreimal so hoch wie im Durchschnitt der Stadt Köln, sieht auch das ISEK in der Schlussfolgerung hier Handlungsbedarf. Im Maßnahmenkatalog des ISEKs gibt es dann aber keine diesbezüglichen Maßnahmen.

Das Bündnis verweist auf den vom zuständigen Ministerium des Landes NRW herausgegebenen Leitfaden zur Erstellung Integrierter Handlungskonzepte, in dem es zur Revitalisierung solcher Quartiere heißt:
"Durch eine städtebauliche Aufwertung kann das Gebiet wieder an Attraktivität gewinnen. Parallel muss aber auch die Situation in anderen Bereichen verbessert werden, z.B. das Qualifikationsniveau von Arbeitslosen oder der Bildungserfolg an den Schulen. Würde einseitig nur bei den städtebaulichen Defiziten angesetzt, ohne z.B. auch in soziale, kulturelle und bildungsrelevante Strukturen zu investieren, wäre eine positive Gesamtentwicklung des Quartiers nicht zu gewährleisten." 
(Ministerium für Wirtschaft, Energie, Wohnen, Bauen und Verkehr des Landes NRW, Integrierte Handlungskonzepte in der Stadtentwicklung, Leitfaden für Planerinnen und Planer, Düsseldorf 2012, S. 13) 

Betrachtet man sich das vergleichbare Handlungskonzept für Mülheim 2020, so wurden vom Gesamtvolumen von über 40 Mio Euro über die Hälfte für sozial-integrative, qualifizierende und wirtschaftsfördernde Maßnahmen veranschlagt. Beim Porzer ISEK mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio Euro fehlen diese Maßnahmen völlig. 

Das Bündnis fordert daher eine massive Nachbesserung des Konzeptes und veranschlagt den zusätzlich nötigen Bedarf an Fördermitteln bei der im Vergleich zu Mülheim etwas geringeren Bevölkerungszahl in Porz auf 16 Mio. Euro für sozial-integrative, kulturelle, qualifizierende und wirtschaftsfördende Maßnahmen. Nur dann verdiene das Intergierte Stadtentwicklungskonzept auch seinen Namen.

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18.05.2018

Sehr geehrte Mitglieder,

 

das ISEK ist da. Die verwaltungsinterne Abstimmung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte ist nunmehr abgeschlossen und die Schlusszeichnung von Frau Reker erfolgt, so dass das Konzept unter folgendem Link abgerufen werden kann („Anlage 1 ISEK Porz Mitte Abschlussbericht“):

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=74274

Die Beschlüsse der einzelnen Gremien können in den nächsten Wochen ebenfalls unter diesem Link verfolgt werden.

Als erstes soll das ISEK Porz Mitte nun am 5.6.18 um 17°° in einer öffentlichen Beiratssitzung im Matthias Chlasta-Saal in Rathaus Porz besprochen, danach am 3.7. in der Bezirksvertretung Porz und danach im September im Rat besprochen und beschlossen werden.

Wir würden uns freuen, wenn viele Interessierte bei der nächsten Beiratssitzung dabei sein könnten.

Nachdem wir uns fieberhaft um die Verlegung des ursprünglich angesetzten Termins (29.Mai) bemüht haben, weil dies aus unserer Sicht unzulässig kurzfristig war und wir wiederholt darauf hingewiesen haben, dass dem Beirat immer wieder zugesichert worden ist, dass er 4 Wochen zur Analyse und Ergänzung des ISEKs haben werde, sind wir froh, dass unsere Sacheingaben bei den Verantwortlichen Gehör fanden. Aus unserer Sicht bedarf das ISEK auch in vielen Punkten der Nachbesserung - so fehlen z.B. jegliche sozialen Projekte, es gibt kein Sicherheitskonzept und bestimmte Ideen aus der Bürgerschaft zur Gestaltung des Rheinboulevards oder einer Mobilitätsstation sind auch nicht berücksichtigt oder gestrichen worden. Da werden wir  - mit Ihrer Unterstützung - versuchen, doch mehr Ergebnisse der beiden Bürgerbeteiligungen wieder in das ISEK zu bekommen. Dabei werden wir versuchen, Sie als Mitglieder angemessen zu beteiligen - dazu anbei eine kleine, 3 Fragen umfassende anonyme Umfrage (dauert maximal 2 Minuten) - bitte bis zum 29.5.2018 beantworten.

https://www.surveymonkey.de/r/QSMW6HS - Bitte vergessen Sie nicht, am Ende auf den "Fertig"-Button zu klicken und so auch ihre Antworten abzuschicken. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Mit freundlichen Grüßen - für den Vorstand

Dr. Klaus Schäfer - Geschäftsführer




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14.05.2017

Reaktion der "vernetzen Gemeinschaft der Bürgervereine Porz/Poll", der wir auch angehören, zur Pressemitteilung der Stadt Köln, gerichtet u.a. an Frau Reker, Frau Blome, Herrn Fenske

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Pressemitteilung - Meilenstein für den öffentlichen Nahverkehr in Köln vom 14.05.2018 - schreiben Sie folgenden Satz " Für die Linie 7, in deren Einzugsbereich umfangreiche Stadtentwicklungsprojekte wie der Deutzer Hafen und Zündorf-Süd liegen, sind in der Hauptverkehrszeit Taktverdichtungen vorgesehen, die zu einer Verdoppelung des Angebots führen sollen".

Als Porzer Bürgervereine sind wir sehr an einer Kapazitätssteigerung der Linie 7 interessiert und würden die von Ihnen geplante Taktverdichtung ausdrücklich begrüßen.

Könnten Sie uns bitte mitteilen, wie die genaueren Planungen zur Taktverdichtung aussehen? Ist es geplant eine Linie einzurichten, die nur bis zur Deutzer Freiheit fährt?

Stellt die Deutzer Brücke/ Streckenabschnitt bis Neumarkt kein " Nadelöhr" in Bezug auf die Taktverdichtung dar?

Bisher wurde immer gesagt, dass eine Kapazitätssteigerung der Linie 7 ins linksrheinische Köln erst möglich wird, wenn die Ost-West Achse "aufgerüstet" ist.

Ist dieser Ansatz überholt ? Gibt es nun andere Lösungswege?

Über eine kurze Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.

Im Voraus herzlichen Dank.

Mit besten Grüßen

Simin Fakhim, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,1. Vorsitzende Urbacher Bürgerverein e.V.

Hans Baedorf, Technischer Direktor Krankenhaus Porz am Rhein, 1. Vorsitzender Bürgerverein Zündorf e.V 


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30.04.2018

Offener Brief des Bündnisses Porz-Mitte zur fehlenden Beteiligung der Porzer Bürgerschaft bei der Entscheidung über das künftige Aussehen der Porzer Innenstadt


Sehr geehrte Frau Reker,
sehr geehrte Verantwortliche in Politik und Verwaltung,

abermals möchten wir Ihr Augenmerk auf den Stadtteil Porz und hier insbesondere auf den Beirat und die anstehenden Bauprojekte in Porz Mitte lenken.

Im Rahmen der Revitalisierung der Porzer Innenstadt entstehen drei neue Gebäude, eines davon in städtischer Regie, zwei weitere werden von privaten Investoren erstellt. Da diese drei Gebäude das neue Zentrum darstellen werden, liegt es auf der Hand, dass die Gestaltung der Baukörper von besonderer Bedeutung ist. Ob sich die Porzer wohl fühlen werden in ihrer neuen Innenstadt oder nicht, wird in wesentlichem Maße von der Anmutungsqualität der neuen Gebäude und der neuen Platzfläche abhängen.

 

Umso unverständlicher ist es für uns als Vertretung der Porzer Bürgerschaft, dass die Bewohner von Porz an dieser Entscheidung über das künftige Aussehen der Innenstadt keinerlei Anteil haben sollen. Das in städtischer Regie entstehende Gebäude 1, dem eine wegweisende Gestaltungsrolle zukommt, wird unabhängig von der Bürgerbeteiligung gestaltet. Für Haus 2 und 3 sind Qualifizierungsverfahren angestrengt worden, bei denen innerhalb der Fach-Jury nur der Bezirksbürgermeister und der Bezirksamtsleiter als Vertreter für Porz die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen können. Dabei ist der Bürgeramtsleiter sogar Vorsitzender des Beirates und könnte also eigentlich - von dort mit einem Votum ausgestattet - sich für die Porzer Auswahl stark machen, aber die terminliche Taktung ist so eng, dass der Beirat den Bezirksamtsleiter gar nicht beraten kann, weil die nächste Sitzung des Beirates erst nach Abschluss des Quialifizierungsverfahrens stattfinden wird.

 

Auch die Politiker vor Ort wurden von der Diskussion und Beteiligung ausgeschlossen. So hat unlängst der zuständige Ausschuss des Rates eine Beteiligung der Porzer Bezirkspolitik mit der Begründung abgelehnt, dies sei unüblich.

 

Sehr geehrte Frau Reker, als Sie antraten, haben Sie sich für einen neuen Politikstil stark gemacht und mit dem Instrument der „Stadtgespräche“ haben Sie gezeigt, dass Ihnen bürgerschaftliche Partizipation wichtig ist. Es betrübt uns sehr, dass hier viele Menschen an der Entscheidung über das zukünftige Antlitz von Porz beteiligt sind, aber just eben gerade keine wirkliche Vertretung der Porzer Bürgerschaft daran beteiligt wird. Nicht-Porzer entscheiden hinter verschlossenen Türen darüber, in welcher Innenstadt die Porzerinnen und Porzer demnächst leben werden. 
Es stellt sich die Frage, welche Rolle der Beirat als Vertretung der Porzer Bürgerschaft dann eigentlich hat, wenn er an zentralen Fragen gar nicht beteiligt wird. Das kann nicht im Interesse einer bürgerschaftlichen Partizipation sein. So etwas stößt in Porz auf Unverständnis und schürt Politikverdrossenheit, fühlen sich doch viele von den gerade wichtigen Fragen ausgeschlossen.

 

Wir möchten Sie bitten, sich dafür stark zu machen, dass neben den Experten auch die Porzerinnen und Porzer über die zukünftige Gestalt der Innenstadt von Porz mit entscheiden dürfen. Gerade im Rahmen von Haus 1, welches ja von der stadteigenen Tochter moderne stadt errichtet wird, dürfte dies sich eigentlich relativ einfach realisieren lassen. Und auch für die Gestaltung der Häuser 2 und 3 in der Innenstadt wäre eine stärkere Einbindung der Bürgerschaft vor Ort wünschenswert.

 

Bitte teilen Sie uns doch mit, wie Sie dies sehen und welche Möglichkeiten zur stärkeren Beteiligung der unmittelbar Betroffenen Sie sehen.

Mit freundlichen Grüßen
für den Vorstand
Dr. Klaus Schäfer
Geschäftsführer

 

 

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05.04.2018

Bündnis Porz Mitte informiert    

Herr Tillmann bittet, folgende Mail an die Mitglieder des Bündnisses Porz-Mitte weiter zu leiten. Wir möchten Herrn Tillmann für sein großes Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für das Bündnis ganz herzlich danken und wünschen ihm viel Erfolg auch in seinem Engagement für den Bauspielplatz Senkelsgraben.

Mit freundlichen Grüßen für den Vorstand

Dr. Klaus Schäfer  

„ich werde unmittelbar nach Ostern gegenüber der Stadt Köln meinen Verzicht auf die weitere Wahrnehmung meiner Funktion als gewähltes Mitglied des Beirates für die Porzer Mitte erklären; gleichzeitig gebe ich hiermit ebenfalls meinen Austritt aus dem Bündnis für Porz-Mitte bekannt.

Als Gründungsmitglied, ehemaliger Geschäftsführer und Vorsitzender des Bündnisses habe ich mich stets für Fortschritte bei der Revitalisierung der Porzer Innenstadt und für die jeweiligen Interessen unserer Bündnismitglieder eingesetzt und dabei sehr viel Arbeit und erheblichen Zeitaufwand investiert. Mit der Niederlegung des ehemaligen Karstadt-/Hertie-Komplexes ist inzwischen ein wesentlicher Meilenstein erreicht, der die Voraussetzung für unsere neue Porzer Mitte bildet.

Die intensive Bündnisarbeit kollidierte immer mit anderen Verpflichtungen und ehrenamtlichen Tätigkeiten, so auch mit meinen Aufgaben als Geschäftsführer des Fördervereins Bauspielplatz Senkelsgraben in Wahnheide e.V., die mir seit nun 15 Jahren obliegen. Dabei ist mir der Ausgleich zwischen teils unterschiedlichen Interessen bislang überschaubar geblieben. Die Aufgabenstellung unseres Fördervereines hat seither aber völlig neue Dimensionen und Herausforderungen offenbart, nachdem uns die Stadt Köln seit 2017 – so auch wiederholt nun für 2018 beabsichtigt – deutliche Mittelkürzungen für die Betreuung insbesondere der vielen hier wohnenden Kinder und Jugendlichen aus nahen Flüchtlingsunterkünften zumutet. Zudem reagiert die Stadt nicht auf dringenden Sanierungsbedarf ihrer eigenen Sanitärcontainer, die auf unserem Gelände seit nunmehr über 30 Jahren regelrecht verkommen sind. Auch die gesamte Geländeeinzäunung der Stadt wird trotz zahlreicher Zaunschäden und Öffnungen weiterhin nicht repariert, so dass unerlaubte Zutritte außerhalb unserer Öffnungszeiten bisher ohne erkennbare Reaktion seitens der Stadt Köln mit allen daraus möglichen Folgerungen (Einbrüche, Vandalismus, Haftungsfragen Stadt oder Vorstandsmitglieder unseres Vereines) fortgesetzt in Kauf genommen werden (müssen).

In der aufgezeigten, höchst prekären Situation unserer ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit ist eine Intensivierung der Vereinsarbeit somit dringender geboten denn je. Es entspricht daher dem einvernehmlichen Vorstandswunsch, die Mängelbeseitigungen und unsere Standortsicherung als private Kinder- und Jugendeinrichtung gegenüber der Stadt mit allem Engagement zu vertreten, um den Fortbestand der Einrichtung mit höchster Priorität zu gewährleisten.

Es hat mich gefreut, meinen Teil zu einer erfolgreichen Bündnisarbeit beigetragen zu haben, wofür ich allen Mitwirkenden und Unterstützerinnen danke. Ich bitte den Vorstand deshalb, die erreichbaren Bündnismitglieder, denen ich seit Bündnisgründung nach wie vor verbunden bleibe, wortgleich zu unterrichten. Dafür vielen Dank!

Mit der Bitte um Verständnis für diese persönliche Entscheidung wünsche ich dem Bündnis weiterhin Erfolg bei der Arbeit, die ich selbstverständlich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch zukünftig konstruktiv begleite.

Ich wünsche uns allen ein blühendes, erstrahlendes, pulsierendes und lebendiges Porz-City; aber auch einen zukunftssicheren integrativen Bauspielplatz am Senkelsgraben in Wahnheide für Kinder und Jugendliche aus allen Ländern, und zwar ohne dass sich die Stadt Köln ihrer Verantwortung für unser bürgerschaftliches Veedelsengagement am Ort noch länger verweigert.

Freundliche Grüße

Karl-Heinz Tillmann

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22.03.2018 

Pressemitteilung des Bündnisses Porz-Mitte 

zur zukünftigen Gestaltung des Rheinboulevards und der derzeitigen problematischen Handhabung des ISEKs durch die Stadt Köln

Nachdem die weitreichenden Streichungen der Stadt im Revitalisierungs-Projekt zur Porzer Innenstadt auf der letzten Mitgliederversammlung Zorn und Ärger hervorgerufen haben, möchte das Bündnis nun das so entstandene Vakuum durch konkrete Diskussionsvorschläge füllen und so den Entscheidungs- und Planungsprozess vorantreiben und beschleunigen.

Frau Scholz vom Amt für Stadtentwicklung hatte auf der Beiratssitzung am 29.01.18 die als Endfassung überschriebene Fassung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) vorgestellt. Danach blieb nach der Überarbeitung durch die Stadt von den Wünschen der Bürgerbeteiligung und dem NRWurban-Konzept (das man in Gänze vorzulegen sich beharrlich mit immer neuen Begründungen weigerte) nur noch wenig übrig. Die Liste der von der Bürgerschaft gewünschten Projekte, die nun von der Stadt gestrichen wurden, ist sehr lang:

x Neuordnung und Vergrößerung der verbleibenden Friedrich Ebert Platzfläche

x soziale-integrative Maßnahmen

x Neugestaltung der öffentlichen Flächen

x Innenstadtmanager

x Mobilitätsstation am Busbahnhof

x Sicherheitskonzept

x Verlagerung des Durchgangsverkehrs

x Mehr Personal für soziale Einrichtungen

x Umgestaltung der Haltestelle der KVB

x Porzer Talente für benachteiligte Jugendliche

x Stationäre Gastronomie am Rheinboulevard

x Vorschläge des SeniorenNetzwerks Porz

x Neubau Grundschule auf dem Schulareal mit Stadtgarten und evt. Wohnbebauung

x öffentliche Parkanlage an der Glashütte/ Multifunktionsanlage mit Bolzplatz

x Rad- und Fußwegkonzept

x Fassadenprogramm

Nach dieser Streichorgie, der unter anderem alle sozial-intergrativen Projekte zum Opfer fielen, blieben lediglich folgende Punkte erhalten:

√ Umgestaltung Rheinboulevard (Wettbewerb)

√ Neugestaltung von Brücke und Zugängen zum Rhein (Wettbewerb)

√ Umgestaltung Hauptstraße (Wettbewerb)

√ Umgestaltung Außengeländes Glashütte

√ Verfügungsfonds bürgerschaftliches Engagement 

+ neu: Machbarkeitsstudie zum Schulareal 

Entnehmen Sie die gesamte Pressemitteilung aus der



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Offenheit bei der Planung für Porz
PORZ: NEUE MITTE 
Politiker werben um Akzeptanz für demokratische Prozesse
Die Kritik des Bürgervereins „Bündnis Porz-Mitte“ an Einzelheiten der Planung und Umsetzung für die neue Porzer Mitte haben Bezirksvertreter kommentiert. 

 

Dieter Redlin von den Grünen betonte, in seinen Augen laufe die Planung in einem sehr offenen Verfahren. Zu den Grundprinzipien der parlamentarischen Demokratie gehörten aber bestimmte Abläufe, „an die habe nicht nur ich mich zu halten“. Er wünscht sich, dass Menschen in verschiedenen Vereinigungen sich „einmal vorher bewusst werden, ob sie die Aufgaben-Zusammenhänge zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung beachten wollen“. Die Fraktionen in der Bezirksvertretung verweigerten kein Gespräch im Beirat. 

 Vertrauen in die Politik

Zum Dechant-Scheben-Haus sei es „mehr als verständlich, wenn wir als Politiker vor Ort keine Aussagen zu einem laufenden Verkaufsverfahren geben. Für die Preisgestaltung und ob und wie Verträge geschlossen werden, muss auch das Vertrauen in die Politik sein, es richtig zu machen“. Redlin begrüßt es, wenn Bürger versuchen, sich einzubringen – aber nicht mit dem Ziel, „gefundene Ergebnisse zu torpedieren um die Politik in Misskredit zu bringen“. Damit werde das Vertrauen in eine gemeinsame Politik der gemäßigten Kräfte erheblich gestört.

CDU-Fraktionschef Werner Marx verweist gleichfalls auf das sehr transparente Verfahren bei der Vorbereitung und Verwirklichung des für Porz so wichtigen Projektes. 

Er beteuert, in der Bezirksvertretung arbeiteten die Politiker mit viel Herzblut daran, für Porz gute Ergebnisse zu erzielen, selbst wenn die Kommunalverfassung ihnen nur wenig Entscheidungsmöglichkeiten biete. Die gewählten Volksvertreter nähmen die Anregungen von Bürgern sehr ernst und seien gesprächsbereit; in naher Zukunft habe er sich mit Bündnisvertretern verabredet.

Rollenverteilung

Simon Bujanowski, Fraktionsvorsitzender der SPD, wünscht sich ein Nachdenken über die Rollenverteilung von Parteien und Bürgervereinen. Während in der Öffentlichkeit zuweilen der Eindruck entstehe, politische Gremien handelten vorwiegend nach parteilichen Interessen, werde Bürgervereinen eher zugebilligt, die gesamte Bürgerschaft zu vertreten. Tatsächlich aber sprächen die gewählten Parteienvertreter in den Gremien für die vielen Wähler, während Bürgervereine – bei allen guten Absichten – oft für eine bestimmte Gruppe und häufig nur zu ausgewählten Themen aktiv würden. Dem deutlichen Bedürfnis in der Bevölkerung, Wünsche durch Bürgervereine vertreten zu lassen, sollten Bujanowski zufolge die Parteien durch stetige Gesprächsbereitschaft – auch über neue Medien – Rechnung tragen. (bl)

Zwischenzeitlich gibt es von einem engagierten Bürger einen Leserbrief: 





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15.03.2018

 

Pressemitteilung des Bündnisses Porz Mitte zur anstehenden Ratssitzung am 20. März 2018, in der über den Kauf des Dechant-Scheben-Hauses durch die Stadt entschieden wird. 

Das Bündnis Porz-Mitte weist die Porzer Bürgerschaft auf den Ratstermin am 20.03.18 hin und auf die Möglichkeit zur Teilnahme an der öffentlichen Sitzung. Von besonderem Interesse dürfte der leider nicht-öffentliche Teil der Ratssitzung für Porz deshalb sein, weil auf dieser Ratssitzung darüber entschieden werden wird, ob die Stadt nun endlich das Dechant-Scheben-Haus kaufen wird oder nicht. Aus Sicht des Bündnisses steht einem Kauf nichts mehr entgegen. Die Stadt nutzt ja derzeit schon Kirchenland für die Baustellenzufahrt, ohne dies zu entgelten. Dies wird auch nach Bau von Haus 1 dauerhaft so sein, da das private Kirchenland sozusagen als öffentliche Wegefläche genutzt werden soll. Sollte die Stadt das DSH nicht kaufen, gerät die gesamte Planung zur Revitalisierung der Porzer Innenstadt in Gefahr. Der Ratsbeschluss zur Revitalisierung der Innenstadt mit drei neuen Gebäuden formuliert die Niederlegung des DSH als Voraussetzung und Ziel der Planung. Bei einer wie auch immer begründeten Umsetzung der Pläne abseits dieser Vorgaben wird das DSH das Porzer Zentrum mit dichter stehender Bebauung in eine dunkle Ecke verwandeln. Eine Restfläche für Markt oder Veranstaltungen wird es dann nicht mehr auf dem Friedrich-Ebert-Platz geben.

Das bis zu 15 Meter hohe Gebäude von Haus 1 rückt auf weniger als 8 Meter an das Dechant-Scheben-Haus heran, so dass ein enger, schluchtartiger und dunkler Angstraum entstehen wird, der einer Belebung der Innenstadt zuwider läuft. 



Zukünftiger Angstraum? Blick auf Haus 1, St. Josef und das Dechant-Scheben-Haus vom Dach des Hertie


Quelle: Bündnis Porz-Mitte /Niclas Molitor und Yekda Cam (Hochschule Trier) 


Das Bündnis hält allerdings auch das bisherige Vorgehen der Stadt für bedenklich: dass die Baustelle bereits begonnen wird, ohne dass man die nötigen Voruassetzungen für die Umsetzung der nachfolgenden Schritte überhaupt schon geschaffen hat, untergräbt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine weitsichtige Planung von Verwaltung und Politik, wie auch die suboptimale Baureihenfolge, die dazu führen wird, dass der Baustellenverkehr für Haus 2 und 3 über die Josefstraße erfolgen müssen wird. Bei einem solchen Vorgehen erscheint es fraglich, ob man in Köln der Revitalisierung der Porzer Innenstadt die erforderliche Priorität zukommen lässt und sie mit der nötigen Umsicht und Sorgfalt angeht.

Das Bündnis fordert die Ratsvertreter über alle Parteigrenzen dringend dazu auf, nun mit Kauf und Niederlegung  des D-S-H der Porzer Innenstadt endlich den Freiraum zu verschaffen, mit dem die Revitalisierung gelingen kann. Dies ist nur mit Kauf und Niederlegung des D-S-H möglich. Dabei gilt es auch zu beachten, dass ein zügiger Vollzug der Niederlegung den Abtransport des Bauschutts über die Hauptstraße ermöglicht und die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße so von schwerem Baugerät verschont bleiben kann. Analog sollte auch eine geänderte Baureihenfolge beschlossen werden, damit die verbleibenden Geschäfte in den Fußgängerzonen von Bahnhofstraße und Josefstraße nicht weiter durch schweren Bauverkehr in Mitleidenschaft gezogen werden. 

http://www.buendnis-porz-mitte.de/ 

https://www.ksta.de/koeln/porz/kritik-an-der-planung-fuer-porz-mitte-buergerbuendnis-fuerchtet-ein--desaster--29860190?dmcid=sm_em

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07.03.2017

Pressemitteilung des Bündnisses Porz Mitte zur Mitgliederversammlung am 21.02.2018 und zu aktuellen Problemen bei der Revitalisierung der Porzer Innenstadt 

Am 21.02.2018 fand in der Glashütte die Mitgliederversammlung des Bündnisses Porz-Mitte statt, eines überparteilichen, demokratischen Zusammenschlusses von über 300 Porzerinnen und Porzern.

Auf dem ergebnisreichen Abend wurde noch einmal eindringlich das sich abzeichnende Desaster bei der Baustellenlogistik skizziert. Wenn nach dem Abriss des Herties Haus 1 auf dem Friedrich-Ebert-Platz zuerst gebaut werde, werde für Haus 2 und 3 so der Baustellenzugang von der Hauptstraße verbaut und danach wäre es unvermeidbar, dass durch die Fußgängerzonen Bahnhofstraße und Josefstraße die schweren Baulaster donnerten, was den dortigen Geschäften erheblich zusetzen dürfte. Statt Schoko-Streuseln auf dem Eis gibt es dann Betonstaub. Unverständlich war für das Bündnis, warum die regierenden politischen Parteien nicht nach einer konstruktiven Lösung suchten, sondern das absehbare Desaster ungerührt auf sich zukommen ließen. Auch beim Dechant-Scheben-Haus äußerte sich das Bündnis verwundert darüber, dass seitens der regierenden Parteien wenig Druck aufgebaut würde, damit der Abriss im Einklang mit den übrigen Baumaßnahmen vollzogen würde und nicht erst nach Fertigstellung von Haus 1, wenn dann auch dieser Bauverkehr nur über die Fußgängerzone abgewickelt werden könne.

Bedauern äußerte das Bündnis darüber, dass die regierenden Parteien sich einem Gespräch bisher verweigert hätten, obwohl das Bündnis dezidiert überparteilich sei, und Mitglieder aus allen Parteien in der BV auch in seinen Reihen vertreten wären.

Das Bündnis zeigte sich zudem sehr verärgert über die städtische Informationspolitik im Beirat und war ebenso erschrocken über das Vorgehen der Stadt beim ISEK. So sei der Beirat von wichtigen Informationen ausgeschlossen worden. Bei einer Begehung im Sommer 2017 wären Investor, NRWurban und das Ministerium anwesend gewesen, der Beirat wurde erst nachträglich informiert. Und bei der Gestaltung der Fassaden der zukünftigen Gebäude 1,2 und 3 in der neuen Mitte werde der Beirat gar nicht erst befragt. Das mag bei den privaten Investoren von Haus 2 und 3 eine Frage des Entgegenkommens der betreffenden Investoren sein, bei Haus 1 aber ist die städtische Gesellschaft moderne stadt der Investor und insofern sieht das Bündnis keinen Grund, warum lediglich der Bürgeramtsleiter als Vertreter des Beirats an den Beratungen teilnehmen soll, zumal dieser vor der ersten Sitzung keine Möglichkeit mehr habe, mit dem Beirat Rücksprache zu halten und gerade Gebäude 1 nach der jetzigen Planung als Leitobjekt eine richtungsweisende Rolle zukomme. Hier fordert das Bündnis eine bessere Beteiligung des Beirates.

Zudem fehlten im Beirat wichtige Akteure, die für die Revitalisierung wichtig seien. Angsträume, wie die KVB-Haltestelle oder dunkle Ecken in Porz-Mitte, machten eine Beteiligung der entsprechenden Akteure wie z.B. der Polizei im Beirat sinnvoll. Das Bündnis fordert, dass analog zu Beiräten in anderen Städten das Verkehrsunternehmen und die Polizei (z.B. u.a. für die Erstellung eines von der Bürgerschaft gewünschten Sicherheitskonzeptes) am Beirat beteiligt werden und dort mit Sitz und Stimme vertreten sind. Ein Unding sei es auch, dass angesichts der Bevölkerungszusammensetzung in Porz-Mitte kein Vertreter für Bürger mit Migrationshintergrund dem Beirat angehöre, obwohl über bestehende Organisationen ja entsprechende Vertreter einzubinden möglich gewesen wäre.

Zorn rief das Vorgehen der Stadt in Bezug auf das ISEK auf der letzten Beiratssitzung am 29.01.18 hervor. So wurden u.a. alle sozialen Projekte gestrichen, weil sie nach Auskunft der Stadt nicht durch Mittel für die Städtebauförderung gefördert werden können. Durch diese massiven Streichungen sei das Etikett „Integriertes Konzept“ ein Schwindel, durch den auf der Beiratssitzung deutlich werdende Mangel an konkreten Planungen auch kein wirkliches städtisches Entwicklungskonzept.

Neben den sozialen Projekten solle, so die Forderung des Bündnisses, die Stadt auch den Wünschen der Bürgerschaft entsprechend bauliche Ideen aufnehmen und Fördermöglichkeiten aus anderen Töpfen auftun (wie z.B. beim Projekt „Starke Veedel“ den Europäischen Sozialfonds) oder eben Eigenmittel bereit stellen. Hier kündigte das Bündnis an, in Kürze dem Defizit bei konkreten Planungen mit konkreten eigenen Vorschlägen zu begegnen. 

Schließlich beschloss man, massiv sich dagegen zu wehren, dass der bisher sehr einheitliche und deutliche Wunsch der Bürgerschaft nach Verbleib der Musikschule und Neubau der Grundschule am jetzigen Standort im ISEK bisher ignoriert wird. 

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01.02.2018

      Vernetzte Gemeinschaft setzt sich für Wildblumenwiesen und gegen die                                        Bienensterblichkeit im Stadtbezirk Porz ein 


Die vernetzte Gemeinschaft der Bürgervereine Gremberghoven, Langel, Libur, Porz-Mitte, Poll, Wahn-Wahnheide-Lind, Urbach, Zündorf, der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Grengeler Ortsgemeinschaft und dem Förderkreis Rechtsrheinisches Köln setzen sich im Stadtbezirk Porz für die Anlage von Wildblumenwiesen ein.


Mehrere Flächen in den verschiedenen Porzer Ortsteilen haben die jeweiligen Vorstände der Bürgervereine bereits ins Visier genommen, mit der Absicht, diese im Laufe des Jahres in Wildblumenwiesen umzugestalten.


(Bild: Urheber "Vernetzung")

Die Auswahl der bisher meist als Rasenflächen genutzten Grünareale ist nicht so einfach. Bestimmte Voraussetzungen, wie die Vermeidung von Durchgangsflächen oder Flächen, die hauptsächlich von Hundehalten – zur Verrichtung des “Geschäftes“ ihres Vierbeines- genutzt werden, sollten erfüllt sein.

Auch das Saatgut muss aufgrund der Bodenbeschaffenheit in unserem Stadtbezirk gewisse Anforderungen erfüllen. Dies stellt eine Wissenschaft für sich dar, das haben die Vorsitzenden der Bürgervereine bei ihren Recherchen bereits gemerkt.

Durch die Anlage von Wildblumenwiesen innerhalb des Stadtbezirkes setzt die vernetzte Gemeinschaft ein Zeichen gegen die zunehmende Insektensterblichkeit und insbesondere gegen die signifikante Sterblichkeitsrate der Wildbienen.

52% der deutschen Bienenarten stehen auf der roten Liste der wirbellosen Tiere.

 Jede 10. Wildbienenart (insg. 500 Arten) ist vom Aussterben bedroht.

Die Ursachen sind meist Monokulturlandschaften (z.B. Mais), Milbenbefall und Pestizide.

Nach der Meinung der Vernetzung können insbesondere im urbanen Raum, selbst auf noch so kleiner Fläche, die Lebensbedingungen für die Insekten und der Bienen deutlich gesteigert werden. Die Bienen sind Hauptbestäuber in unserem terrestrischen Ökosystem und damit von außerordentlicher Bedeutung.

Bienen und andere Insekten erbringen einen volkswirtschaftlichen Nutzen von 22 Milliarden Euro/Jahr europaweit durch Bestäubungsleistung.

Millionen und Abermillionen Bienen sind in den letzten Jahren einfach verschwunden, ganze Völker auf einen Schlag gestorben. Es ist Zeit, dass sich etwas tut!   Tatsache ist: Es geht um mehr als Honig!

 

 

 

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/porz/steril-kann-niemand-leben-jeder-kann-einen-beitrag-gegen-den-insektenschwund-leisten-29731244 

 

 

Bei uns in Langel existieren schon seit Jahren derartige Wildbienenwiesen, die unsere örtlichen Landwirte hegen und pflegen.

 

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14.12.2017

PROJEKT Geschwindigkeitsanzeigesystem - auch bei uns in Langel

für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkeh

Smiley/Sadly für unsere Kids und andere Verkehrsteilnehmer

https://www.ksta.de/koeln/porz/mit-messgeraeten-gegen-die-raser-porzer-hoffen-auf-vernunft-der-autofahrer-29401684 

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/porz/tempomessung-mit-gefuehlen-vernetzte-buergervereine-starten-ein-langjaehriges-projekt-28979578?dmcid=sm_em 


Das Projekt wurde gestartet, die ersten Geräte hängen in Libur, Urbach und Wahnheide. Hier gebühren Frau Fakhim-Haschemi, 1. Vorsitzende des Urbacher Bürgervereines e.V. und Herrn Hans Baedorf, 1. Vorsitzender des Bürgervereines Zündorf e.V. ein ganz großes Lob. Sie haben die Arbeit mit den Genehmigungsverfahren und die Kontakte mit den Sponsoren alleine bewältigt.

Der WDR berichtete am 14.12.2017 ab 19:30 Uhr in der Lokalzeit.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-radarsmileys-fuer-porz--100.html 

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der vernetzten Bürgervereine Porz/Poll und dem Förderkreis Rrh. Köln. Die Kosten von ca. 9.000,00 Euro wurden gesponsert -> AXA - NL Agentur Krey, Flughafen KölnBonn, Dachser Spedition, PORTA, SECTEC, Krankenhaus Porz, Augencentrum Köln, Optik Jahn <- und unterstützt durch die Stadt Köln, RADARLUX und die Johanniter.


      die Vorsitzenden der Bürgervereine Langel, Libur, Porz-Mitte, Urbach, Wahn-Wahnheide-Lind, Zündorf sowie                                                                                             Förderkreis Rrh. Köln 


                                               die Vertreter und Vertreterinnen der Sponsoren

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01.09.2017/aktualisiert am 9.9.2017/aktualisiert am 10.10.2017

Entlastung des Verkehrs im rrh. Kölner Süden -> Porz

Auszug aus dem "offenen Brief der "Vernetzten Gemeinschaft der eingetragenen Orts- und Bürgervereine Porz/Poll sowie dem Förderkreis rrh. Köln:

" In den vergangenen Jahren wurde in Porz und dem Rhein-Sieg Kreis die Errichtung neuer Wohneinheiten stark vorangetrieben; eine Anpassung der Infrastruktur blieb jedoch aus. Die Folgen sind eine starke Überlastung des Porzer Straßennetzes mit Staubildung - nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten - und die daraus resultierende Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden.

Deshalb fordern wir als vernetzte Gemeinschaft eine zeitnahe Verkehrsentlastung für Porz!

Die als Landesstraße geplante L82-6n beginnt am Loorweg (K22), kreuzt die Wahner Straße ( K23 ), nutzt ein Teilstück der bereits bestehenden Poststraße mit der dort vorhandenen ICE-Unterführung, kreuzt die Frankfurterstraße (BS), um dann zwischen Wahn und Eisdorf an die A59 in Form einer Doppelausfahrt z.B. "Wahn 1 u. Wahn 2 oder Wahn Nord und Wahn Süd" anzuschließen. "

 

Lesen Sie den Gesamt-Text unter:




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14. Dezember 2016 / 23. Dezember 2016

Die IG Langel ist auch im "Bündnis für Porz-Mitte" vertreten.

Wir informieren anhand einer Pressemitteilung über die Vorstandsarbeit des Bündnisses

In der Vorstandssitzung vom 12.12.2016 wurde der Vorstand des Bündnisses erweitert und umstrukturiert. Nach der Mitgliederversammlung vom 21.11.2016 konnten als neue Vorstandsmitglieder Herr Hans Baedorf, Frau Margarete Even, Frau Fakhim-Haschemi, Herr Michael Gras, Herr Philipp Neuhaus und Herr Jochen Reichel begrüßt werden.

Gleichzeitig sind nun Herr Karl Heinz Tillmann, Herr Jürgen Breuer, Frau Sigrid Alt und Frau Anita Mirche aus dem Vorstand ausgeschieden. Wir bedauern dies und danken Ihnen sehr für die von ihnen in den letzten Monaten geleistete Arbeit.

Herr Tillmann hatte das Amt als Vorsitzender des Bündnisses auf Wunsch der Vorstandsmitglieder nach dem Rücktritt von Reinhard Vogt übernommen und schon damals gesagt, dass er es so lange ausüben würde, bis sich eine längerfristige Personalie finden würde. Er bleibt dem Bündnis erhalten und wird in der Sache in einem AK weiter mitarbeiten. Herr Philipp Neuhaus wurde am Montagabend kommissarisch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wir freuen uns darüber außerordentlich, denn Philipp Neuhaus steht für eine stärkere Beteiligung der Jugend an der Entwicklung von Porz-Mitte. Der bisherige Vorsitzende Karl-Heinz Tillmann hat Herrn Neuhaus zugesichert, ihn bei der Aufnahme seiner Arbeit zu unterstützen. Hierfür möchten wir Herrn Tillmann ebenso wie für sein großes Engagement zunächst als Geschäftsführer und später als Vorsitzender des Bündnisses ausdrücklich danken und freuen uns, dass er dem Bündnis in einem Arbeitskreis erhalten bleibt. Neben den neuen Mitgliedern gehören dem Vorstand weiterhin Frau Waltraud Bauer, Herr Stephan Demmer und Herr Patrick Wiesner an, die ebenso wie Herr Dr. Klaus Schäfer (Geschäftsführer) ihre Arbeit in dem nun neu aufgestellten Vorstand fortsetzen. 

Der gesamte Vorstand wird Philipp Neuhaus unterstützen und blickt zuversichtlich auf ein konstruktives Miteinander zum Wohle von Porz. Wir setzen auf die aktive Unterstützung der Bündnismitglieder und das Know-how unserer engagierten Arbeitskreise und hoffen, dass im neuen Jahr viele neue Mitglieder, nicht nur, aber besonders auch aus der Porzer Jugend das Bündnis verstärken, ihm eine gemeinsame Stimme in ganz Porz verleihen und sich aktiv bei der Entwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes für Porz-Mitte einbringen.

Ziel in den kommenden Monaten wird es sein, zum einen eine Visualisierung der geplanten Bauprojekte voranzutreiben und zum anderen sich an die inhaltliche Feinarbeit bei der Umgestaltung von Porz- Mitte zu machen. Dabei ist es uns ein Anliegen die Interessen der Porzer Bürgerschaft in guter Zusammenarbeit mit der Porzer Bezirksvertretung, dem Beirat, der Stadtverwaltung, dem Investor 'moderne stadt', dem Träger des Integrierten Handlungskonzeptes NRW.urban und dem Rat der Stadt Köln angemessen zu vertreten.

Für den Vorstand

Philipp Neuhaus, kommissarischer Vorsitzender

Dr. Klaus Schäfer, Geschäftsführer

Michael Gras, Vorstandsmitglied

AKTUALISIERUNG

Wie zwischenzeitlich aus verschiedenen Quellen zu erfahren war, hat Frau Glombek erklärt, dem neuen Vorstand nicht mehr anzugehören.

Wir berichten, wenn und wie sich Aktivitäten entwickeln.